PROF. DR. HANS MATHIAS KEPPLINGER

Kommunikationswissenschaftler und „Skandal-Forscher“

Themen:

  • Warum gehen die Deutschen bei Großprojekten auf die Barrikaden?

  • Sind Skandale wirklich Skandale? Oder Medienprodukte?

  • Phantomschmerzen – Warum die Deutschen große Angst vor kleinen Risiken haben

  • Warum fühlen sich alle Skandalisierte als Opfer – Auch wenn sie die Vorwürfe zugeben?

 

Weitere Themen nach Vereinbarung bzw. auf Anfrage.

Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger Kommunikationswissenschaftler und „Skandal Forscher“Prof. Dr. Hans Mathias Kepplinger – Professor für Empirische Kommunikationsforschung am Institut für Publizistik der Universität Mainz – studierte in Mainz, München und Berlin Politikwissenschaft, Publizistik und Geschichte und schloss sein Studium 1970 mit der Promotion ab. Die Habilitation erfolgte 1977. Kepplinger arbeitete mehrere Jahre als Assistent von Elisabeth Noelle-Neumann, mit der er auch anschließend umfangreiche Forschungsprojekte durchführte. Er gilt als einer der Wegbereiter der „Mainzer Schule“, die sich auf die Untersuchung der Wirkung von Medien konzentriert. Nach Forschungsaufenthalten u. a. an der „University of California at Berkley“, nahm er 1982 einen Ruf der Universität Mainz an und prägte von nun an maßgeblich die Entwicklung des auch international anerkannten Instituts für Publizistik, deren langjähriger Leiter Kepplinger war. Kepplingers schon früh erworbenes Renommee zeigte sich auch darin, dass er in jungen Jahren Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft wurde. Seine Hauptforschungsschwerpunkte sind die Wirkungen von Medieninhalten, die Risiko-, Konflikt- und Krisenkommunikation. Zu seinen Spezialgebieten gehören die Ursachen und Folgen des Einflusses der Medien auf diejenigen, über die sie berichten – die Entscheider in Politik, Wirtschaft und Justiz. Seine fundierten Untersuchungen und regelmäßigen Kommentierungen in Magazinen wie dem „Spiegel“und dem „Focus“ über die mediale Wirkung von Skandalen sowie den Einfluss des Fernsehens auf Wahlen, machten Kepplinger auch jenseits der Fachöffentlichkeit bekannt. Seine vielfältigen wissenschaftlichen Publikationen sowie Veröffentlichungen u. a. über die Mechanismen der Skandalisierung ließen Kepplinger zu einem der renommiertesten Kommunikationswissenschaftler werden. Seine Beiträge zur Wirkungsforschung wurden 2011 mit dem „Theory Award“ des Medien Tenor gewürdigt. Für seine Verdienste um die systematische Verbindung von Umfragen mit Medienanalysen wurde er 2012 von der World Association for Public Opinion Research mit dem „Helen Dinerman Award“ ausgezeichnet.

 

Neben seiner Forschungs- und Lehrtätigkeit an der Universität Mainz gilt Kepplinger auch als ausgezeichneter Redner. Anschaulich erklärt er mit fachlich fundierten sowie interessanten Beiträgen viele Phänomene der deutschen Medienlandschaft sowie deren Einfluss auf Fernsehzuschauer und Zeitungleser, auf Politik und Unternehmen. Seine Vorträge vermitteln den Zuhörern überraschende Erkenntnisse und einen neuen Blick auf das, was wir tagtäglich in den Medien konsumieren.