GÜNTHER OETTINGER

Ehemaliger Ministerpräsident von Baden-Württemberg, ehemaliger EU-Kommissar und Vizepräsident der Europäischen Kommission

Themen:

  • Klima, Krisen, Konjunktur – wie ist Europa den Herausforderungen unser Zeit gewachsen?

  • Der Platz von Europa in der Weltpolitik 

  • Europa – Unsere Zukunft?

 

Weitere Themen nach Vereinbarung bzw. auf Anfrage.

Günther Oettinger ist ein Ausnahmepolitiker, der auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblickt.

Er war seit Januar 2017 EU-Kommissar für Haushalt und Personal. Von November 2014 bis Dezember 2016 hatte er das Amt als EU-Kommissar für die digitale Wirtschaft und Gesellschaft inne, nachdem er von Februar 2010 bis Oktober 2014 als EU-Kommissar für Energie, zuletzt auch als Vizepräsident der Europäischen Kommission, tätig war.

Zuvor war Oettinger in den Jahren von 2005 bis 2010 Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg und seit 1984 Mitglied des Landtages.

 

Schon in jungen Jahren engagierte er sich politisch, wurde früh Landtagsabgeordneter, Fraktionschef und schließlich Ministerpräsident in Baden-Württemberg. Anschließend ist er knapp zehn Jahre als EU-Kommissar in Brüssel tätig.

Im Stuttgarter Landtag, dem er von 1984 bis 2010 angehört, kommt der Karrieresprung 1991, als sich der Jurist bei der Wahl eines Nachfolgers von Erwin Teufel als neuer CDU-Fraktionsvorsitzender durchsetzt. Insgesamt steht er 14 Jahre der Fraktion vor. Im Jahr 2005 wird er zum Ministerpräsidenten Baden-Württembergs gewählt und führt die CDU/FDP-Koalition seines Vorgängers Erwin Teufel weiter. Bei der Landtagswahl 2006 kann die von ihm geführte Koalition ihre Mehrheit behaupten. Bis 2010 amtiert Oettinger als Ministerpräsident des wirtschaftsstarken Landes. Wichtige Erfolge seiner Amtszeit sind neben dem Erreichen eines ausgeglichenen Haushalts auch die Verbesserung der Kinderbetreuung, wichtige Infrastrukturmaßnahmen und der Ankauf von Schloss Salem mit der dazugehörigen Kunstsammlung durch das Land Baden-Württemberg.

 

Ende 2009 schlägt Bundeskanzlerin Merkel ihn als deutsches Mitglied der Europäischen Kommission vor und Kommissionspräsident José Manuel Barroso weist ihm das Ressort des Energiekommissars zu, das er von 2010 bis 2014 bekleidet und sich dabei mit Sachkenntnis und Verhandlungsgeschick einen guten Ruf erarbeitet. Von Juli bis September 2014 ist er auch Vizepräsident der Kommission. 2014 wechselt der EU-Kommissar in das Ressort für Digitalwirtschaft und von 2017 bis 2019 ist er für Haushalt und Personal verantwortlich.

2019 verabschiedet er sich nach fast vier Jahrzehnten aus der aktiven Politik Mit der von ihm gegründeten Oettinger Consulting widmet er sich der Beratung von Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Einzelpersonen in wirtschaftlichen und politischen Angelegenheiten. Seit September 2021 ist Günther Oettinger Präsident der Privatuniversität für Wirtschaft und Recht EBS in Oestrich-Winkel.

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