PROF. DR. BERND RAFFELHÜSCHEN

Ökonom, Finanz- und Rentenexperte

Themen:

  • Was bleibt von der versprochenen Rente übrig?

  • 2030 – Wie kann die Rente dann sicher sein?

  • Wie sorge ich für mein Alter vor?

  • Von Schulden, die man sieht, und solchen, die man nicht sieht: Eine Generationenbilanz

  • Gibt’s Schuldenberge nur jenseits von Alpen und Pyrenäen? Was auch bei uns schief läuft!

 

Weitere Themen nach Vereinbarung bzw. auf Anfrage.

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, geboren 1957 in Niebüll an der deutsch-dänischen Grenze, ist Professor für Finanzwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg sowie für Volkswirtschaft an der Universität Bergen/Norwegen. Raffelhüschen studierte Volkswirtschaftslehre an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, wo er sein Vor-Diplom ablegte. Anschließend wechselte er an die Freie Universität Berlin, um dort 1983 sein Studium mit dem Diplom abzuschließen. Nachdem er auch ein Aufbaustudium der Staatswissenschaften an der Universität Aarhus/Dänemark erfolgreich absolviert hatte, kehrte er nach Kiel zurück und promovierte dort im Jahr 1989 über Geldtheorie und Sozialpolitik. Im Jahr 1994 habilitierte Raffelhüschen in Kiel und wurde Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft. Seit 1994 bzw. 1995 wirkt Raffelhüschen als Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Freiburg. Zahlreiche Auslandsaufenthalte führten ihn u. a. in die USA, aber auch immer wieder in die skandinavischen Länder. Raffelhüschens Forschungsschwerpunkte liegen vor allem in den Bereichen der Sozial- und Steuerpolitik, insbesondere der Alterssicherung, Gesundheitsökonomie und Pflegevorsorge. Bewusst mit Blick auf diese Themen gründete er das Forschungszentrums Generationenverträge der Universität Freiburg, als dessen Direktor er tätig ist. Neben seiner Mitwirkung an internationalen Forschungsprojekten engagiert er sich im Vorstand der Stiftung Marktwirtschaft sowie als Botschafter der Initiative „Neue Soziale Marktwirtschaft“. Als Mitglied der „Rürup-Kommission“ war er 2003 einer der Väter der Rentenreform. 2004 wurde Raffelhüschen mit dem „Schader-Preis“, der höchstdotierten Auszeichnung für Gesellschaftswissenschaftler in Deutschland sowie 2008 mit dem Karl-Bräuer-Preis des Bundes der Steuerzahler ausgezeichnet.

 

Auch mit seinen verschiedenen wissenschaftlichen Tätigkeiten meldet sich Bernd Raffelhüschen als Gast in politischen TV-Talkshows und Magazinen sowie als Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen in internationalen Fachzeitschriften häufig zu Wort und weist auf wissenschaftlich fundierte Art und Weise auf die Probleme der Alterung und Schrumpfung der deutschen Gesellschaft sowie die damit verbundenen Gefahren für die Nachhaltigkeit der Sozialsysteme hin. Sein Anliegen ist es, eine größere Sensibilität in der Bevölkerung für die Folgen der demografischen Entwicklung zu erreichen, verbunden mit der Einsicht in die seiner Meinung nach notwendigen Reformen.

 

Raffelhüschen ist ein bundesweit hoch anerkannter und vielgefragter Redner, der insbesondere in der Diskussion um die Zukunft der deutschen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung immer wieder Mut beweist und kontrovers diskutierte Thesen vertritt. Gerade unter dem Gesichtspunkt der viel zitierten „Generationengerechtigkeit“ redet Raffelhüschen im Rahmen seiner Vorträge unmissverständlich Klartext und verliert dennoch den wissenschaftlichen Anspruch nicht aus den Augen. Raffelhüschen spricht frei, ungeschönt, direkt und prägnant und immer mit einem gewissen Humor und feiner Ironie ausgestattet – und fesselt seine Zuhörer.